Das letzte Paradies

 

 

Das letzte Stückchen weißer Sand

ist jetzt mit schwarzem Öl bedeckt;

Wo ich noch gestern Muscheln fand,

ist überall der Sand verdreckt.

 

Wo einst die Dünen endeten,

und ich in meinen Träumen lag,

Da liegen heute tote Vögel,

erstickt in Öl seit diesem Tag

 

Und auch die Wellen bringen nicht,

die Gischt, den weißen Meeressschaum.

Das einz´ge  Strandgut: Schwarzes Öl.

Auch die Erinnerung hilft kaum.

 

Nur manchmal steht ein Fischer da,

am Strand und schaut aufs weite Meer,

seit jenem Tag, als es geschah,

blieben seine Netze leer.

 

Zerbrochen liegt das Wrack im Meer,

wie Du es durch den Nebel siehst

und damit brach ein Tarum entzwei,

der Traum vom letzten Paradies!

 

 

Fred Ape