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Bardentreff Blaubeuren 2021
Session with Mandy Strobel, John Donarsky and Annette
Singen beim Warnstreik der IG BAU 2019 vor dem Werkstor bei Heidelbergzement Schelklingen
CWF Koetz- An evening in August
Beim Sommerfest der Freidenker 2017
Jammergestalt im Bundespräsidentenamt

 

 

Wenn man bisher glaubte, schlimmer als der Edelpfaffe Gauck als Bundespräsidenten im Amt könne es nicht werden, der wird durch Frank-Walter Steinmaier eines Besseren belehrt:

 

Nachdem er fast ein ganzes Jahr zwar zu allen möglichen Themen wie üblich mit seinem Staatstrage-Fernsehgesicht "gemahnt" , "aufgefordert" "sich besorgt gezeigt" und mit sich und anderen "gerungen" hat, hat er nun auch für die vielen Corona-Toten, die das kollektive Versagen der politischen Führungskräfte hierzulande gefordert hat und weiter fordert, ein Kerzlein angezündet: Häschtäg# Lichtfenster.

 

Und er "fordert auf", es ihm nachzutun, denn er ist ja schließlich Deutschlands Trauergestalt Nummer Eins.

 

Seit Monaten überbieten sich die Ministerpräsidenten mitsamt der Bundesregierung in dümmlichen, weil nie konsequent durchgeführten Lockdowns. Einige davon machen auf dem Rücken der Bevölkerung Wahlkampf - sei es in der CDU, wer denn nun Kanzlerkandidat wird oder sie überbieten sich in Alleingängen und Lockerungsangeboten wie die Kretsch-und Eisenmänner in Baden-Württemberg:

 

Kalt in die Kameras lächelnd vertreten sie angeblich die Interessen von Eltern und Kindern, Alten und Kranken, Wirtschaft und Gastronomie, immer danach schielend, welche Zielgruppe mehr an Wählerstimmen bringt.

 

Mittlerweile kann man sagen, dass nicht mehr die alten Menschen über 70 Jahre Stimmen bringen, denn die sterben täglich, jeden Tag um die tausend Menschen mehr.

 

Mahnt der Obermahner der Nation nun den Herrn Lauterbach an, macht er "sich Sorgen", "ringt er" mit ihm denn nun um mehr Engagement für guten und vielen Impfstoff?

 

Natürlich nicht, denn ein Politiker hackt dem Anderen kein Auge aus.

 

Stattdessen plant der Herr Bundespräsident eine "zentrale Trauerfeier" nach Ostern, also nach dem 5.April, mindestens 11 Wochen von heute an, bei der derzeitigen Todesrate sind dann (vorsichtig geschätzt) weitere 70.000 Menschen an Corona gestorben. Da lohnt sich dann das einmalige Trauerspiel des Herrn Steinmaier.

 

Und dann steigen sie aus ihren Luxusstaatskarossen und begeben sich in irgendeine Kirche, um dort -assistiert von so Figuren wie dem Bischof Bätzing und dem EKD-Vorsitzenden Bedford-Strohm- ihre Krokodilstränen fernsehgerecht aus ihren tiefliegenden Augenhöhlen zu drücken und salbungsvolle Glückskekssprüche und andere Floskeln und Textbausteine in die Kameras zu leiern.

Feierlich werden sie danach wieder zu ihren schwarzen Staatskarossen schreiten, davonfahren in ihre Dienstvillen  und sich sowas von gut vorkommen.

 

Wir einfachen Menschen, die wir noch nicht unser Herz, unsere Seele und unseren Geist an die meistbietenden Kapitalisten verkauft haben, trauern tagtäglich. Viele Freunde und Freundinnen sind bereits gestorben. Und bang schauen wir in die nächsten Tage, lesen Traueranzeigen, viele dürfen ihre kranken Liebsten kaum besuchen, müssen Abstand halten und hoffen doch, dass die Menschheit diese schreckliche Pandemie überwindet.

 

Das Abstandhalten zu diesen traurigen Gestalten in Berlin und anderswo fällt mir schon seit langem nicht mehr schwer.

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