The other America: Father Nathan Monk

Mein Mann der Woche ein Priester, kommt aus den USA (Pensacola) und ist ein mutiger Mann, dem mein Respekt gilt. Father Monk nimmt hier sein Recht wahr, vor dem Stadtrat von Pensacola frei und sachlich für das Recht auf Meinungsfreiheit und für die vielen Obdachlosen Stellung zu nehmen. -  Der dortige Ratsvorsitzende entzieht ihm das Wort, Father Monk allerdings bleibt in zivilem Ungehorsam und erhält Beistand von zwei Ratsmitgliedern (Sherri Myers und John Jerralds), die sich mit ihm solidarisieren und den Raum mit ihm verlassen.

Father Monk:
"As Americans, we have the right to redress our government without fear of being arrested- Whether or not they’re connecting dots from Hitler to George Wallace to Barney … you should be asking, ‘well what are we doing that’s allowing people to connect those dots?’ It was a sick and gross abuse of power.”
"Als Amerikaner haben wir das Recht, unsere Regierung in die Verantwortung zu nehmen, ohne Angst dabei haben zu müssen, inhaftiert zu werden. Und egal ob man Verbindungen zieht zwischen Hitler  zu George Wallace und Barney - Sie sollten sich fragen: "Was tun wir denn tatsächlich, was es Menschen erlaubt, diese Verbindungen herzustellen?" - Da gab es einen makabren und großen Mißbrauch von Macht."

 

Und hier gehts zum Ansehen der Begebenheit:

 http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=MApjMm-I9_E


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Where have all the cowboys gone?

 

 

 

 

 

Fehlte es noch eines letzten Beweises, daß die Cowboys überflüssig wie ein Kropf geworden sind, so zeigt das Video hier, daß man außer 4 Rädern, einer Funksteuerung und einigen Batterien nichts braucht, um Kühe zu hüten.

 

 



 

Als Zugabe gebe ich unten noch den schönen Text von Paula Cole dazu:

- Where have all the cowboys gone?


Oh you get me ready in your 56 Chevy
Why don't we go sit down in the shade?
Take shelter on my front porch
The dandy lion sun scorching,
Like a glass of cold lemonade?
- I will do laundry if you pay all the bills.

Where is my John Wayne?
Where is my prairie son?
Where is my happy ending?
Where have all the Cowboys gone?

Why don't you stay the evening
Kick back and watch the TV
And I'll fix a little somethin' to eat?
Oh I know your back hurts from working on the tractor
How do you take your coffee my sweet?
- I will raise the children if you pay all the bills?

I am wearing my new dress tonight
But you don't even notice me.
Say our goodbyes
Say our goodbyes
Say our goodbyes

We finally sold the Chevy
When we had another baby
And you took that job in Tennessee
You made friends at the farm
And you joined them at the bar
Almost every single day of the week
- I will wash the dishes while you go have a beer.

Where is my John Wayne?
Where is my prairie son?
Where is my happy ending?
Where have all the Cowboys gone?
Where is my Marlboro Man?
Where is my shiny sun?
Where is my lonely ranger?
Where have all the cowboys gone?

Yippee Aw, Yippee Yea

Tags: Paula Cole das andere Amerika Cowboys USA 

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Reiterferien - natürlich in Dörrensolz

Reiten, Natur pur und eine tolle Gastfreundschaft - das alles bietet im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön der Reit-und Ferienpark Dörrensolz.

 

Selten hat uns etwas so beeindruckt wie eine wirklich einzigartige Woche bei der Familie Tanz, die aus einem abgewirtschafteten Reiterhof ein Paradies für Reiter(innen) gemacht hat -und nicht nur das.

 

Neben den über 30 Pferden unterschiedlichster Größe und Temperaments, die alle aber "easy going" sind und mit denen man nach kurzer Zeit sehr gut zurechtkommt, bietet der Reiterhof auch noch verschiedenste andere Highlights:

 

So gibt es dort das Streichelschwein Rudi, das Lama "Sir Henry" , Hasen, Brieftauben, Federvieh und allerlei anderes Getier in einer wirklich schön angelegten Gartenlandschaft am Fuß der Hohen Geba, die allemal eine Reise wert ist.

 

Und dann geht es auch schon los: Reitlehrerin Birgit und Reitlehrer Tobias nehmen die Reiter(innen), egal was diese nun schon können, unter ihre Fittiche und zeigen erst mal, wie man sein Pferd von der Weide holt, richtig pflegt und dann sattelt. Die meisten Reiter bevorzugen dort den Western-Sattel, der doch bequemer ist, aber auch englisches Reiten ist für Geübte dort möglich. Platz, Stallungen und Koppeln sind ebenso gut gepflegt wie der Sattelraum, der direkt neben dem Futterraum liegt, wo Hafer und Gerste selber gemahlen werden und für die Tiere nach erfolgtem Tagesritt bereitstehen.

 

Mit Birgit dann auszureiten ist ein Erlebnis - denn sie versteht es, auch eher ungeübte Reiter (zu denen ich mich zähle) bereits am zweiten Tag nicht nur in den Trab, sondern auch zum ersten Galopp zu motivieren.  Nebenbei zeigt sie die tolle Landschaft, die eigentlich durch nichts zu überbieten ist: Man atmet den Duft von Wildblumen und Kräutern, sieht die sanften Gipfel der nahestehenden Berge und reitet durch Laubwald und an Feldrändern, bis ein geeignetes freies Stück Land gefunden ist, wo die Pferde dann ordentlich galoppieren können.

 

Es ist einfach herrlich. Pausen gibts natürlich auch, am Waldrand, am Stausee oder auf der schon erwähnten Hohen Geba, wo die Pferde an Bäumen gebunden werden und es zu Kaffee und Kuchen ins Gipfelhaus geht.

 

 

Nach der Rückkehr wird abgesattelt, die Pferde scharren schon mit den Hufen und dann gibts Kraftfutter, bevor wir unsere Tiere wieder zur Koppel bringen.

 

Der Reiterhof verspricht: "Learning by doing" - und er hält, was er verspricht. Einfach rauf aufs Pferd und raus in die Natur - und am Nachmittag kann man schon mehr als am Morgen.  Gegen Ende der Woche fühlen wir uns auf unseren Pferden - Hawk und Little Foot - schon wie zuhause und möchten dieses tolle Feeling eigentlich nicht mehr missen. 

 

Abends gibts gutes und reichliches Essen aus der Küche von Gitti Tanz, das keinen Vergleich mit guten Gasthöfen zu scheuen braucht.

 - Und wenn  das Wetter gut ist, wirft der Chef schon mal den Grill an und es geht zum Lagerfeuer, wo wir beobachten, wie die Sonne untergeht und wir zur Country-Music den einen oder anderen Schluck trinken. Oder selbst - wie gewohnt- mit Gitarre und Akkordeon ein bißchen zur Stimmung beitragen. Die "Hermannettes" in Dörrensolz, wer hätte das gedacht, und so machten wir dann noch einen Liederabend als Zugabe.

 

Überwältigend ist das Gefühl, dort einfach so angenommen zu werden, wie wir sind - Gastgeber und Mitarbeiter sind rundum freundlich und genauso offen, wie wir das nach kurzem "Fremdeln" (= unsere schwäbische Mentalität halt) auch waren.  Gerade mir selbst, der ich den ganzen Juli mit einem Hörsturz und etlichen anderen Streß-Erscheinungen krank war, tat die ganze Woche mehr als gut.

 

Auch für die Kinder ist ein solcher Hof optimal - Tobias haben wir für seine unendliche Geduld bewundert, mit der er Reitstunden schon für sechsjährige Jungs und Mädels gibt.

 

Und Henry, der ehemalige Schäfer, der dort den Hof sauber hält ist ein Gentleman, denn er half Annette beim Satteln und Aufsitzen, hat sie doch mit "Little Foot" ein wirklich großes Pferd zum Reiten erhalten.

 

Der Chef selbst ist ein Cowboy, wie er im Buche steht. Geraderaus und immer das haltend, was er auch verspricht. Daß er auch ein toller Reiter ist, braucht eigentlich nicht erwähnt zu werden, aber der Vollständigkeit halber sei es hier gesagt: Wir waren auch davon beeindruckt.

 

 

  • Daß wir wiederkommen, ist keine Frage. Wir haben unseren Traum-Urlaubsort gefunden. Er liegt in Deutschlands Mitte, ist ein bißchen wilder Westen und heißt Dörrensolz. 

 

Howdy und bis bald!

 

Hermanitou

 

P.S. Special Greetings an die Sauerland-Girlgroup Bettina, Angelika und Gabi sowie an Anna und Udo, Andreas, Corinna und Sarah. :-)))

 

 


Tags: Dörrensolz reiten Pferde Urlaub Reiterhof 

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Tiefe Gräben, Alkohol und Schuldenberge

Um einen Überblick über die Welt zu erhalten, wie Standard&Poors sie sieht, ist hier die entsprechende Karte.  Diese sagt uns, daß es noch nicht mal die superreichen Ölstaaten geschafft haben, ordentlich Kohle anzuhäufen. Das bleibt nur einem Teil von Europa, Kanada und Australien vorbehalten. Da die Griechen mittlerweile ihr nicht vorhandenes Geld in den Bau eines riesigen Grabens verspulvern, der die Türken und Migranten davon abhalten soll, die Akropolis zu klauen, hält sich mein Mitleid mit diesen in Grenzen.


Standard

 

 

Wer die amerikanische Wirtschaft ruiniert hat, zeigt folgende Grafik:

 

Und noch ein Drittes: Gesoffen wird vor allem in der Nordhälfte unserer Welt. Was wiederum beweist, daß Schluckspechte nicht nur in armen Ländern vorkommen. Im Gegenteil.



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Freundschaft jedem Kind der Erde!

Als Mitglied der Sozialistischen Jugend- Die Falken und langjähriger Zeltlageraktivist, der auch viel in der sozialistischen Jugendinternationale mit unterwegs war, betrifft mich das Massaker in Norwegen auf eine sehr besondere Weise, haben wir doch hier in Baden-Württemberg mit dem Zeltlagerplatz Stöcklewald ein Pendant zu jenem Paradies, das dort zum Blutbad wurde.


Treffen, Lieder singen, diskutieren, Freundschaften schließen und die Liebe entdecken - all das trifft man an, wenn man in Zeltlager der Falken, der Naturfreunde oder der Jusos geht.  Es ist ein unbeschwertes Miteinander, bei dem man die Fragen der Welt miteinander bespricht, Rollen hinterfagt und die Zukunft gestaltet.

 

Ich wäre nicht der Mann, der ich heute bin, hätte es nicht die vielen Freizeiten und Zeltlager im Stöcklewald, das IUSY-Camp in Stuttgart mit Willi Brandt oder die vielen Freizeiten im sozialistischen Jugoslawien gegeben. Sie haben mich geprägt.

Und ich konnte durch meine innere Einstellung eine kinderreiche und sehr diskussionsfreudige Familie gründen, bei der jeder seinen eigenen Weg geht, aber die von Toleranz und Neugier auf Neues und andere Menschen und deren Lebensweise geprägt ist.

All dies wünsche ich von ganzem Herzen der Jugend der Welt. - Eine offene, vielfältige Diskussion, ein offenes und vielfältiges Leben im Wettstreit der Ideen und ohne die Scheuklappen von Religion und anderen Schubladen, die das Leben auf diesem Planeten so schwer machen können.

 

All dies können nun sehr viele Jugendliche nicht mehr. Sie wurden jäh aus ihrer Welt herausgerissen und starben eine völlig sinnlosen Tod.


Ich fühle mit den Familien, ich wünsche mir, daß trotz allem immer noch die richtige Antwort nicht der Ruf nach der Todesstrafe, der Ruf nach Grenzen und Intoleranz, sondern das Bestehen und Weiterentwickeln einer globalen demokratischen Gesellschaft ist und bleibt.

 

Daß in dieser endlich - und das ist unabdingbar - ein generelles Waffenverbot durchgesetzt werden muß, wissen nicht nur die Eltern der ermordeten Schüler von Winnenden. Es wissen alle, hier und in Norwegen.

 

Die dünnen und dummen Worte von Merkel und Westerwelle sind dabei nicht perspektivreich, sondern ein Fingerzeig, daß es auch weiterhin derlei Mordgesellen erlaubt sein wird, sich Waffen zu besorgen und Menschen ins Elend zu schießen.

 

Gefragt sind Taten - ein Waffengesetz, das ein Waffenverbotsgesetz ist und die Zerschlagung aller rechtsradikalen Parteien und Organisationen.  Gefragt sind Medien, die nicht dümmlichen und äußerlichen Jugendwahn verbreiten, sondern sich mit dem Zerfall unserer Gesellschaft auseinandersetzen, mit deren geistigen und materiellen Verarmung und Verelendung, die aus jungen Menschen schon sehr früh Verlierer macht. - Was gleichzeitig auch die Frage nach dem Eigentum und dem perversen Reichtum einiger Weniger beinhaltet.

 

In großer Trauer

und

Freundschaft jedem Kind der Erde!

Hermann Schleicher-Rövenstrunck


Tags: demokratischer Sozialismus Norwegen Jugend der Welt 

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